Die Positionierung – Basis für Ihr Employer Branding

Gepostet am 24. Juni 2016 | Redakteur Mag. Felix Steininger | Kategorie Markenstrategie

Wo bewerben Sie Ihr Produkt? Wie kommunizieren Sie es inhaltlich und visuell? Für wie viel Geld bieten Sie es an – und wem? All diese Fragen spielen auch eine Rolle, wenn das Produkt ein Job in Ihrem Unternehmen und der „Kunde“ ein potenzieller Mitarbeiter ist. Hat man auf jeden Punkt eine Antwort und die richtige praktische Umsetzung parat, nennt man das Employer Branding und das Unternehmen wird über kurz oder lang zur Arbeitgebermarke.

Employer Branding ist ein weiterer Weg, die Marke als Managementkonzept zu verstehen und den Herausforderungen im Bereich Human Resources zu begegnen: Fachkräftemangel, zurückgehende Bewerberzahlen, steigende Fluktuation, mangelnde Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und dadurch schwindendes Leistungspotenzial etc.

Kreativ und richtig branden
Die Grundlagen für eine Arbeitgebermarke bilden die eindeutige Positionierung am Markt und das Management von Kundenerlebnispunkten (Touchpoints), die auf die Bedürfnisse – in diesem Fall, jene potentieller Arbeitskräfte – abgestimmt ist. Sind das Unternehmensprofil und die Ausrichtung klar, dann lassen sich einerseits die Marke leichter sinnvoll emotional aufladen und andererseits die Recruiting-Kanäle erfolgreicher bespielen. Sei es die eigene Website, Job-Portale, Social-Media-Plattformen wie XING oder LinkedIn, klassische Stellenanzeigen oder der Auftritt bei der Job-Messe. Die digitale Welt spielt nicht nur hinsichtlich der häufig adressierten jungen Generation eine immer größere Rolle bei Rekrutierungsaktivitäten, sondern auch als Medium für den längerfristigen, offenen Dialog.

SB_Markenmodell-digitalerTyp_Hauptbild_deutsch_RGBEmployer Branding – zu Ende gedacht – ist also ein fortlaufender Prozess, der weit über den Rekrutierungsprozess hinausreicht. Genau wie die Marke an sich, ist auch Employer Branding nach außen (Markt) und innen (Mitarbeiter) gerichtet. Im Silberball Modell der multidimensionalen Markenexzellenz dreht sich deshalb der Bereich „Verstehen“ um die richtige Positionierung als Basis aller Markenaktivitäten und „Verinnerlichen“ um die Frage, wie die Marke bei den eigenen Mitarbeitern die Motivation ankurbeln und die Arbeit sowohl Sinn als auch Identität stiften kann.

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