Markenidentität beruht auf einer klar definierten Unternehmensidentität

Gepostet am 22. Juni 2017 | Redakteur Mag. Gerhard Wallner | Kategorie Markenstrategie

Eine profunde Kenntnis der Identität des eigenen Unternehmens ist Grundvoraussetzung, wenn man eine eigene Marke stringent entwickeln will. Eine starke Marke bekommt umso mehr Stahlkraft, je stärker „Seele“ und „Werte“ der Unternehmensidentität einfließen.

Wir werden ständig mit Werbebotschaften bombardiert – bis zu 2.000 täglich. Unternehmen versuchen, die gesamte Bandbreite an möglichen Reizen zu nutzen, um in die Köpfe der Konsumenten zu gelangen und dort einen dauerhaften Platz einzunehmen. Wie kann aber der richtige Platz dort besetzt werden?

Grundvoraussetzung ist ein deutliches Eigenverständnis des Wesens der eigenen Marke. Eine starke Marke braucht eine Seele, ein an das zu repräsentierende Unternehmen gebundenes immaterielles Wesen. Die wertvollsten und weltweit führenden Marken zeigen das klar. Sie haben durch die Bank alle eine starke Verbindung zur sozio-kulturellen Identität ihres Unternehmens. Sind die Identitätsinhalte eines Unternehmens nicht klar definiert, so wäre es auch zu früh, die Marke zu entwickeln. Woher kommt das Unternehmen? Welchen Sinn erfüllt es? Welche Werte sind zentral und durch welche Tugenden werden diese gelebt? Wohin geht die Reise? Diese Fragen sind alle essentiell für eine konsequent entwickelte und und zu lebende Unternehmensvision. Die Antworten zu diesen Fragen bilden das Fundament für die kommunikative und visuelle ‚Übersetzung‘ in eine Marke.

Eine Marke ist nicht einfach ein Bild oder Symbol, ein Name in visueller Erscheinung. Eine Marke hat eine eigene, von ihrem Ursprung abhängige Persönlichkeit. Sie kann nur auf einer immateriellen Ebene kommunizieren, ihre Botschaften in die Köpfe der Konsumenten senden und dort verankern. Meine Empfehlung an alle, die ihre Marke(n) als erfolgreiche Kommunikationsmittel einsetzen wollen: Verwenden Sie zuerst Energie auf die Entwicklung einer deutlichen Unternehmensidentität und stellen Sie die Kompatibilität mit der Markenidentität sicher. Diese Aufgabe kann Ihnen als UnternehmerInnen niemand abnehmen. Sie können sich von externen Fachleuten dazu Unterstützung holen, dann werden die qualitativen Inhalte auch objektiver. Je besser hier der Brückenschlag gelingt, desto stärker wird die Markenidentität sichtbar und erlebbar.

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